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Negativ-Empfehlung in der Kardiologie
Bei Patienten mit Vorhofflimmern und dennoch nur geringem Schlaganfall-Risiko (CHA2DS2- VASc-Score = 0) soll eine Blutverdünnung nicht durchgeführt werden.
60 % der Patienten mit einem CHA2DS2-VASc-Score von 0 und damit niedrigem Schlaganfallrisiko werden oral antikoaguliert (39) und damit einem unnötigen Risiko schwerer Blutungen von 3–5 % pro Jahr…
Positiv-Empfehlung in der Kardiologie
Verschreibung von Mineralokortikoidrezeptor- Antagonisten bei Patienten mit chronischer systolischer Herzinsuffizienz
Leitlinien (18, 19, 20) empfehlen die Gabe eines Mineralokortikoidrezeptor- Antagonisten (MRA) bei allen Patienten, welche trotz Gabe eines ACE-Hemmers oder Angiotensin- Rezeptorblockers und eines…
Positiv-Empfehlung in der Kardiologie
Bei Patienten mit akutem Herzinfarkt soll nach perkutaner Koronarintervention (PCI) für 12 Monate neben ASS einer der beiden Thrombozyten-ADP-Rezeptorantagonisten (Prasugrel oder Ticagrelor) verordnet werden, falls nicht ein exzessives Blutungsrisiko vor
Studiendaten entsprechend (15, 16) und leitliniengemäß (17) ist bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom und laborchemischem Hinweis auf Myokardzellschaden die Verwendung von potenten…
Positiv-Empfehlung in der Kardiologie
Bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit soll die LDL-Cholesterin- Serumkonzentration mit einem Statin auf Werte unter 70 mg/dL (1,8 mmol/L) gesenkt bzw. eine mindestens 50 %ige Reduktion des LDL-Cholesterin-Ausgangswertes erreicht werden.
LDL-Cholesterin ist atherogen und durch Statine einer pharmakologischen Intervention zugänglich. Neben Lebensstilmodifikationen ist bei Patienten mit manifester Atherosklerose nahezu immer eine…
Positiv-Empfehlung in der Kardiologie
Bei Patienten mit Vorhofflimmern und dadurch erhöhtem Schlaganfall-Risiko (CHA2DS2- VASc-Score Frauen > 1, Männer >= 1) soll eine unbefristete Blutverdünnung (orale Antikoagulation) durchgeführt werden.
Ein Drittel aller embolischen Schlaganfälle, insbesondere die schweren Formen, sind auf Vorhofflimmern zurückzuführen (7). Eine Antikoagulation von Patienten mit Vorhofflimmern kann das Risiko für…
Negativ-Empfehlung in der Rheumatologie
Eine Behandlung von Laborparametern (zum Beispiel RF positiv, ANA positiv) ohne passende Klinik soll nicht erfolgen.
Autoantikörper können in niedriger Prävalenz auch bei Gesunden detektierbar sein. Die höchste Prävalenz besteht für niedrig-titrige Antinukleäre Antikörper (ANA). So finden sich ANA mit einem Titer…
Negativ-Empfehlung in der Rheumatologie
Eine entzündlich-rheumatische Erkrankung soll als Diagnose nicht verworfen werden, nur weil die Laborwerte (Entzündungsmarker, Serologie) normal sind.
Entzündlich rheumatische Erkrankungen wie die rheumatoide Arthritis (RA), die Spondyloarthritiden, die Kollagenosen oder auch die Vaskulitiden gehen häufig, aber keinesfalls immer, mit erhöhten CRP-…
Negativ-Empfehlung in der Rheumatologie
Eine längerfristige Glukokortikoidtherapie in einer Dosis von mehr als 5 mg/d Prednisonäquivalent soll nicht durchgeführt werden.
Glukokortikoide (GC) sind eine wertvolle Komponente der medikamentösen Therapie vieler rheumatischer Erkrankungen. Ihr Einsatz ist jedoch von einer Vielzahl von un erwünschten Wirkungen begleitet,…
Negativ-Empfehlung in der Rheumatologie
Ohne typische Anamnese und Klinik soll eine Borrelien-Serologie nicht bestimmt werden.
Die Lyme-Borreliose manifestiert sich am Bewegungsapparat als eine oft rekurrierende Monoder Oligoarthritis großer Gelenke mit bevorzugtem Befall der Kniegelenke. Ein vorangegangenes Erythema…
Negativ-Empfehlung in der Rheumatologie
Bei nichtspezifischem Kreuzschmerz unter sechs Wochen ohne „Red Flags“ soll eine Bildgebung nicht erfolgen.
Unter „Red Flags“ versteht man Warnhinweise auf eine spezifische vertebragene Ursache mit oft dringendem Handlungsbedarf, so zum Beispiel anamnestische oder klinische Hinweise auf eine Fraktur,…
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