Stürze und Sturzrisiko im höheren Lebensalter sollen diagnostisch und interventionell Beachtung finden.
Stürze beim älteren Menschen sind ein häufiger Grund für ambulante und stationäre medizinische Maßnahmen.
Eingetretene Stürze mit Frakturen sind assoziiert mit einer erhöhten Komplikationsrate im Krankenhaus einschließlich Mortalität, einer Abnahme funktioneller Fähigkeiten und einer erhöhten Institutionalisierungsrate.
Mit der rechtzeitigen Identifikation von physiologischen, psychologischen und umweltbedingten Risikofaktoren für Stürze und durch eine Multikomponenten-Intervention mit u.a. Kraft- und Balancetraining kann die Häufigkeit von Stürzen und daraus resultierende Verletzungen reduziert werden. Die konkrete Ausgestaltung im Hinblick bestmöglich effektiver Präventionsprogramme ist noch Gegenstand der Forschung (16–28). 1 - 8