• Hämatologie und Medizinische Onkologie
Veröffentlicht: 2016

Eine antiemetische Behandlung unter Einschluss von NK1-Rezeptor- Antagonisten, welche für hochemetogene Chemotherapie einschließlich Carboplatin vorgesehen ist, soll unterlassen werden bei Patienten, welche eine Chemotherapie mit niedrigem oder moderatem Risiko für Übelkeit und Erbrechen erhalten.

Eine ausreichende Antiemese ist ein wesentlicher Bestandteil einer wirksamen zytostatischen Therapie. NK1-Rezeptor-Antagonisten helfen, dieses Ziel für Patienten unter hoch emetogenen Chemotherapien zu erreichen. Dabei wird eine Kombination von Cyclophosphamid mit Anthrazyklinen insbesondere für Frauen zu den hoch emetogenen Chemotherapien gerechnet. Weiterhin ist der Einsatz von NK1-Rezeptor- Antagonisten auch bei moderat emetogenen Chemotherapien indiziert, wenn besondere Risikofaktoren vorliegen. Andererseits verursachen die NK1-Rezeptor-Antagonisten zusätzliche Nebenwirkungen und Kosten, so dass sie nicht unselektiert bei moderat emetogenen und insbesondere niedrig emetogenen Chemotherapien eingesetzt werden sollten 1 - 2.


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Hesketh PJ, Bohlke K, Lyman GH, Basch E, Chesney M, et al.: Antiemetics: American Society of Clinical Oncology Focused Guideline Update. J Clin Oncol 2016; 34: 381–6. Basch E, Prestrud AA, Hesketh PJ, Kris MG, Feyer PC, et al.: American Society of Clinical Oncology: Antiemetics: American Society of Clinical Oncology clinical practice guideline update. J Clin Oncol 2011; 29: 4189–98. 


Keywords: Antiemese