Negativ-Empfehlung

Bei Patienten, denen im Krankenhaus wegen einer akuten Verschlechterung ihrer Erkrankung eine Langzeit-Sauerstofftherapie verordnet wurde, soll ohne Überprüfung der Notwendigkeit (weiter andauernde Hypoxämie) keine Weiterverordnung erfolgen.


Nicht selten bessert sich die Hypoxämie nach Erholung nach einer akuten Erkrankung. Fortdauernde Langzeit-Sauerstofftherapie verursacht unnötige Kosten und verbraucht Ressourcen ohne Nutzen für den Patienten. Nur 62 % der Patienten, denen wegen einer meistens akuten Exazerbation einer COPD im stationären Bereich eine Langzeit-Sauerstofftherapie verordnet wurde, erfüllten auch nach 2 Monaten nach Entlassung die Kriterien einer Weiterverordnung. Bereits bei Entlassung aus dem Krankenhaus sollte ein Plan mitgegeben werden, wann der Patient erneut auf das Vorliegen einer andauernden Hypoxämie untersucht werden sollte. Dies soll nach spätestens 3 Monaten erfolgen (28–30).

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